Archiv der Kategorie: 1

Schnauder und Schwennigke

Die Schnauder

Die Schnauder ist ein Nebenfluß der Weißen Elster. Im Oberlauf hat sie drei Namen, die weiße Schnauder, die Kleine Schnauder und die große Schnauder. Die Kleine Schnauder wird auch Lindenberger Schnauder genannt. Nachdem alle drei ereint sind heißt sie nur noch Schnauder, wobei die Große Schnauder manchmal nur als Schnauder betitelt wird. Zur Mündung in die Weißen Elster kann man die letzten Meter übers Feld. Zwischen Kayna und Oelsen verläuft der Weg auch auf der ehemaligen Schmalspurbahnstrecke, wem das zu zugewachsen ist, sollte über Spora oder Würchwitz ausweichen.

Die Schwennigke

Die Schwennigke ist ein Nebenfluß der Schnauder. Das Quellgebiet liegt zwischen der B180 und Gleina, welches einen durchgehenden Feldweg hat. Zwischen Alttröglitz und Minkwitz ist sie eher ausgetrocknet anzutreffen. Kurz nachdem die Schwennigke in die Schnauder mündet, fließt diese dann in die Weiße Elster bei Audigast.

🎬 9 Einzeltouren als Video:

Schnauder  GPX

50 100 150 200 5" 10" 15" 20" 25" 30" 35" 40" Entfernung () ()
Keine Höhendaten
Name: Keine Daten
Entfernung: Keine Daten
Minimalhöhe: Keine Daten
Maximalhöhe: Keine Daten
Höhengewinn: Keine Daten
Höhenverlust: Keine Daten
Dauer: Keine Daten

Reide und Kabelske

Die Reide

Mitten in Braschwitz entspringt die Reide. Zum Teil wurde der Bach begradigt. Ein blauweises Schild mit dem Aufdruck Reide begleitet teilweise den Wanderweg. Nicht alle Wege gibts auf der Karte, so ist eine kleine Furt auch auf dem Weg, die man mit einem großen Schritt passiert. An der neuen ICE-Strecke mündet die Reide in die Weiße Elster.

Die Kabelske

Die Kabelske ist ein Zuflussgewässer der Reide. Die ursprüngliche Quelle wurde vom Flughafen LEJ überbaut. Teilweise wurde der Bach begradigt. Westlich in Kanena mündet sie in die Reide, direkt an der Hauptstrasse. Im Anschluss sollte man auch noch ein paar Meter weitergehen, um Kirche, Denkmale und Observatorium zu betrachten.



🎬 4 Einzeltouren als Video:

GPX-Tracks

15.5 km 40 Hm
18.5 km 45 Hm

Leine und Lober

Die Leine

… entspringt südöstlich von Krostitz. Ein Schild der Quelle ist vorhanden, jedoch muß man hierfür den Weg verlassen und etwas über das Feld gehen. Nach Reibitz geht sie in den Lober-Leine-Kanal über, da zwischen Sausedlitz und Bitterfeld aufgrund des ehemaligen Tagebaus das Gewässer weichen musste. Der Kanal mündet im Norden in die Mulde. Der Goitzschesee hat bei Bitterfeld einen Abfluß, von wo an die Leine zur Mulde weitergeht.

Der Lober

Der Lobergraben und der Tümpel Pfuhl ergeben den Lober nördlich von Hohenheida. Südlich von Hohenossig wurde Ackerland über den Lober gelegt, erst an der Bundesstraße 2 ist der Verlauf wieder an der Oberfläche. Der Oberlauf ist oft ohne Wasser. Zwischen Rackwitz und Zschortau geht der neue Verlauf entlang der Bundesstrasse. Der eher leere Altlauf kreuzt den heutigen Schladitzer See. Zwischen Benndorf und Bitterfeld musste auch der Lober sein ursprüngliches Bett wegen des Tagebaus aufgeben und geht nach Laue in den Lober-Leine-Kanal.

🎬 12 Einzeltouren als Video:

GPX-Tracks

55 km 87 Hm
65 km 162 Hm

Alte Luppe

Die Alte Luppe ist der ursprüngliche Verlauf der Luppe. Aufgrund von Begradigungen in Leipzig und östlich der Großstadt sind teilweise nur stille Gewässer vorhanden, wie dei Rote Luppe, die Nördliche Luppe und die Sixtholzluppe. Nördlich von Kleinliebenau biegt die Luppe von der Neuen Luppe ab, eine wasserwirtschaftliche Anlage regelt die Zuflussmenge. Abgesehen von einer Begradigung zwischen Zöschen und Wallendorf, darf sie hier ihren ursprünglichen Weg nehmen. Nordöstlich von Lössen mündet sie in die ehemalige Saale (alte Saale) und wird hier auch noch Luppe genannt.

Weitere Gewässer mit dem Namen Luppe sind die kleine Luppe in Leipzig, welche meist begradigt ist, und die Neue Luppe, ein künstlicher und begradigter Fluß. Die Nahle nutzt einen Teil vom ehemaligen Flußbett der Luppe.

🎬 4 + 4 Einzeltouren als Video:

Karte mit Navigationsdatei:

Alte Luppe  GPX

50 100 150 200 5" 10" 15" 20" 25" 30" 35" 40" Entfernung () ()
Keine Höhendaten
Name: Keine Daten
Entfernung: Keine Daten
Minimalhöhe: Keine Daten
Maximalhöhe: Keine Daten
Höhengewinn: Keine Daten
Höhenverlust: Keine Daten
Dauer: Keine Daten

Sachsendorfer Teiche und der Mühlbach

Der Mühlbach entspringt nördlich von Wermsdorf und fließt durch den Wernsdorfer Forst bzw. Wermsdorfer Wald und vereinigt sich bei Dehnitz mit der Dehnitzer Lache, die kurz darauf in die Mulde mündet. Anreise ist mit Bus nach Wermsdorf Hirschplatz oder besser noch RufBusHaltestelle Zepellinwiesen, so tat ich es vom Bahnhof Dahlen aus. Ziel ist der Stadtbus beim Bismarckturm oder der Bahnhof Wurzen.

Die Sachsendorfer Teiche liegen östlich von Sachsendorf. Vorrangig dienen sie der Teichwirtschaft (Fischzucht).

Zwischen den Teichen befinden sich Reste einer ehemaligen Kirche und Burg. In der Nähe des Doktorteiches fanden in den 1980er Jahren umfangreiche Ausgrabungen durch den Prähistorischen Archäologen Gerhard Billig statt, welcher hier Hügelgräber der Lausitzer Kultur fand.

🎬 2 Einzeltouren als Video:

Die Route vom Quellgebiet Richtung Mulde:

Sachsendorfer Teiche und der Mühlbach  GPX

50 100 150 200 5" 10" 15" 20" 25" 30" 35" 40" Entfernung () ()
Keine Höhendaten
Name: Keine Daten
Entfernung: Keine Daten
Minimalhöhe: Keine Daten
Maximalhöhe: Keine Daten
Höhengewinn: Keine Daten
Höhenverlust: Keine Daten
Dauer: Keine Daten

Mutzschener Wasser – von der Quelle zur Mündung

Das Mutzschener Wasser ist ein rechter Nebenfluss der Mulde. Das Quellgebiet des Mutzschener Wasser ist zwischen Ragewitz, Nauberg und Frauendorf. Der Parallelweg im Quellgebiet existiert nicht mehr daher Start in Ragewitz, wenn man mit ÖPNV (PlusBus) anreist.

Zwwischen Köllmichen, Wetteritz und Mutzschen kann man gut die Straßen umgehen und in der Nähe des Baches bleiben. Es handelt sich meisst um aufgegeben Feldwege, die im Sommer schon mal bewachsen sein können.

Bei Cannewitz kann man auch einen Schlenker machen, da vom Bach über Friedhof zur Kirche und Rittergut ein Weg vorhanden ist. Westlich von Gornewitz gibt es ein Wehr an der Nrücke. Hier verläuft auch der grüne Wanderweg lang, den man nun eine Weile folgt. Von Neichen nach Trebsen folgt man nun den neu gerouteten Lutherweg.

Die Route vom Quellgebiet zur Mulde:

Mutzschener Wasser  GPX

50 100 150 200 5" 10" 15" 20" 25" 30" 35" 40" Entfernung () ()
Keine Höhendaten
Name: Keine Daten
Entfernung: Keine Daten
Minimalhöhe: Keine Daten
Maximalhöhe: Keine Daten
Höhengewinn: Keine Daten
Höhenverlust: Keine Daten
Dauer: Keine Daten



🎬 4 Einzeltouren als Video:

22. Bikerparty Coswig 2024

22. Bikerparty Coswig im August 2024

https://www.bikerparty-coswig.de/


Video zur Party:

Die Gösel – von der Quelle zur Mündung

Die Gösel wird im Oberlauf auch Göselbach genannt. Bei Oelzschau kommt Die Flipper zur Gösel hinzu. Dort wo die Flipper mündet entzweit sich die Gösel in die alte Gösel und die neue, welche nur Gösel genannt wird. Die „neue“ Gösel entstand zu Tagebauzeiten und mündet bei Böhlen in die Pleiße. Wärenddesssen mündet die alte Gösel in den Störmthaler See. Die Flipper und die alte Gösel sind aber auch oft ohne Wasser anzutreffen, ebenso der Göselbach im Quellbereich, welcher im abgezäunten Grundstück mit Tieren bei Stockheim ist.

Zur Quelle gelangt man recht gut mit dem Bus. Die Mündung der alten Gösel kann man nur vom Ferienresort Störmthaler See sehen ober eher erahnen. Von der Mündung der alten Gösel geht es zurück nach Dreiskau-Muckern zum Bus. Die Mündung der „neuen“ Gösel ist neben einer Fußgängerbrücke über die Pleiße und nicht genau einsehbar. Von da geht es dann zum Bahnhof Böhlen.

Die Route Vom Quellgebiet zum Störmthaler See:

Die Gösel  GPX

50 100 150 200 5" 10" 15" 20" 25" 30" 35" 40" Entfernung () ()
Keine Höhendaten
Name: Keine Daten
Entfernung: Keine Daten
Minimalhöhe: Keine Daten
Maximalhöhe: Keine Daten
Höhengewinn: Keine Daten
Höhenverlust: Keine Daten
Dauer: Keine Daten



🎬 4 Einzeltouren als Video:

die tierischen Bäche im Kohrener Land

Im Kohrener Land gibt es die Bäche: Maus, Ratte und Katze

Am Anfang ist die Maus. 

Die Maus wird von der Ratte gefressen.

Die Ratte wird ein Opfer der Katze.

Das Stück, welches nach dem Zusammenfluss von Maus (Mausbach) und Ratte (Obergräfenhainer-Rathendorfer Bach) entstanden ist, heißt bis zur Mündung in die Wyhra die Katze (Obergräfenhainer-Rathendorfer Bach). Fälschlicher Weise wird oftmals auch der Ossabach als Katze bezeichnet.

Auszug: Schreiber, Gert: Die Gewässer des Südraumes. Südraum-Blätter Heft 10/2000, S. 3-4, Südraum-Verlag Borna

Bei der Ratte & Ossabach geht es viel entlang ruhiger Dorfstrassen. Abgesehen vom Quellgebiet der Maus, geht es nach Meusdorf stets entlang der Maus. Die Katze läuft neben der ehemaligen Bahnstrecke ab Kohren-Sahlis zur Wyhra.